Pankowgraphie - Impressionen von den Pankower Veranstaltungen JAZZ im Bürgerpark, Kunstfest Pankow, FAYATAK, KLASSIKTAK, RAKATAK, Fest an der Panke
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Pankow Graphie - Pankower Bilderbogen mit Impressionen aus dem kulturellen Leben der Stadtteile Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee
Die Feste in Pankow sind seit Jahrhunderten schon eine alte Tradition. Schon in den ehemaligen Berliner Landgemeinden feierte man erfolgreiche Ernten zum Erntedankfest, Dorffest oder Angerfest. Die alten Pankefischer, die es damals noch gab, waren davon sicherlich nicht ausgeschlossen, sie luden zu ihrem Fischerfest ein. Selbst der Handel mit Nutzvieh auf dem Kuh- und Pferdemarkt wurde seinerzeit festlich umrahmt. Die Tradition der Volksfeste geht auf das Mittelalter zurück, als das Marktrecht eingeführt wurde und ortsansässige Händler und Gaukler ihr Gewerbe betreiben durften. Damals gab es natürlich noch keine Karussells, dies übernahmen kleine Puppenbühnen, die schon erwähnten Gaukler oder Muskelmänner. Aber auch missgebildete Menschen wurden zum Bestaunen bzw. der Belustigung auf den Jahrmärkten gezeigt.

Schönholzer Heide - Vergügnungsviertel der JahrhundertwendeEine wahre Volksfeststimmung begann mit der Gründerzeit in Berlin, als Pankow beliebter Vorort für die Berliner Wochenendausflügler wurde. Man fuhr mit dem Kremser hinaus ins Grüne, traf sich zum Kaffeekochen oder besuchte die umliegenden Dörfer, wie Französisch Buchholz mit seinem Französischen Flair durch die Hugenotten. Auf den Jahrmärkten entwickelten sich erste Fahrgeschäfte, die noch ohne Elektrizität auskamen. Dafür bekannter waren Schieß- und Geisterbuden. Max Skladanowsky zeigte auf diesen Veranstaltungen seine Nebelbilder, mit selbstgemalten Glas-Dias. Mit der Entstehung der Feuerwehren fanden auch diesen einen Grund zum Feiern. Und nicht zu vergessen, das Vereinsleben, welches sich merklich entwickelte gab es Gründe genug um zu feiern. Bekannt aus der damaligen Zeit ist die Vergnügungsstätte in der Schönholzer Heide mit dem Schützenhaus, Traumland, Rheinland- und Hubertussäle, Lunapark, Neue Welt und Oberbayern.

Während der DDR-Zeit wurden die Feste in Pankow weniger. 1970 begann die Geschichte des heutigen Fest an der Panke. Bekannte Pankower Künstler aus der Künstlerkolonie luden erstmals zum "Pankower Künstlerboulevard". Zu ihnen gesellten sich alsbald Schausteller, Markthändler und der Wurststand und das Fest wurde über die Stadtteilgrenze hinaus bei allen Berlinern beliebt. Heute ist der eigentliche Charakter des Festes in den Hintergrund gerückt und die Kunstszene fand in dem Jährlich stattfindenden Kunstfest Pankow eine neue Adresse. Das Fest an der Panke wird am zweiten Septemberwochenende veranstaltet.

Das Kunstfest Pankow, wurde durch die GESOBAU als Mieterfest in Pankow ins Leben gerufen und fand einen schönen Rahmen durch das Schloss Schönhausen. Viele Altbekannte aus der DDR-Rockzeit gaben sich hier schon quasi die Klinke in die Hand und erinnerten an ihre alten Erfolge, die von vielen ihrer Anhänger noch heute gern gehört werden. Aber auch dem Nachwuchs aus der nahe am Schlosspark gelegenen Musikschule Béla Bartók wird eine Plattform gegeben wird, ihr Gelerntes vor etwas größerem Publikum vorzutragen. Dafür stellt die BAKS den jungen Künstlern unter anderem den Saal Rosenburg und den historischen Saal vom "Runden Tisch" zur Verfügung.

Auf einer Kunstmeile zeigen Pankower Künstler ihre Werke aus Malerei, Töpferkunst oder Schmuckdesign. Nachwuchskünstler stellen sich vor und auch die Kleinen werden spielerisch im eigens aufgestellten Zirkuszelt an die Artistik herangeführt. Neben Musik gibt es eine Puppenbühne, das königliche Schloss Schönhausen lädt ein und im ehemaligen Wirtschaftsbereich locken Schmiede mit ihrer Handwerkskunst. Das Kunstfest Pankow findet am zweiten Wochenende im Juni statt.

RAKATAK entstand in den 90er Jahren im Pankower Bürgerpark. Mit Trommeln und Percussion machte man lautstark in Pankows Straßen auf das neue Fest aufmerksam. Mit den Jahren entwickelte sich das Fest derart, so dass ein Umzug in die naheliegende Schönholzer Heide nötig war. Und die Popularität des Festes stieg weiter, man spricht schon von einer gleichwertigen Veranstaltung zum "Karneval der Kulturen" in Berlin. Durch die Förderung des Pankower Bezirksamtes und der Mitarbeit vieler kleiner Jugendeinrichtungen, die beim RAKATAK-Fest mit Ständen über ihre Arbeit berichten, bietet die Veranstaltung Eltern viele Alternativen für die Entwicklung ihrer Kinder. Attraktiv für RAKATAK ist, dass sich die auftretenden Künstler immer etwas Neues einfallen lassen, sondern sich spontan zu kleineren Gruppen zusammen schließt und gemeinsam trommelt. In Workshops wird der Nachwuchs an den Umgang mit den Instrumenten herangeführt und für Samba-Rhythmen begeistert. FAYATAK ist das Nachfolgefest zum RAKATAK und findet zwei Tage früher an gleicher Stelle statt und stand bei seinem Auftakt unter dem Motto "Wackeln in der Heide". Dieses Fest wurde von den Ehrenamtlichen des RAKATAK-Festes, denen man die Möglichkeit gab, mal etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Auf dem sommerlich-groovigen alternativen Bandfestival findet der Nachwuchs aus der Clubszene Berlins ein interessiertes Publikum. Das RAKATAK-Festival findet am letzten Wochenende vor den Ferien statt.

Fayatak - Wackeln und Chillen in der Schönholzer HeideFAYATAK, wurde 2007 von den ehrenamtlichen Helfern RAKATAK's ins Leben gerufen, wo am Freitagvorabend die Jugendlichen unter sich feiern können. So entstand in den nachfolgenden Jahren ein alternatives Konzertereignis der besonderen Art. Völlig unkommerziell, mit Hilfe selbstorganisierter Arbeit durch Jugendliche entstand ein buntes, grooviges Musikfestival im sommerlichen Parkgelände des alten Schützenhaus der Schönholzer Heide. Von Jahr zu Jahr spricht es sich immer mehr herum, so dass es jedes Jahr Jugendliche zu FAYATAK zieht. Neben der Bühne, wo verschiedene Bands auftreten bietet das Festival ein vielfältiges buntes und selbstgemachtes Kulturprogramm aus Kunstinstallationen, einigen Kreativständen und dem Lauschgift-Zelt in dem verschiedene Lesungen stattfinden.

Jazz im Park, ist ein Musikfest, welches die Pankower zu Pfingsten in den Bürgerpark einlädt. Unter dem Motto "Pankow swingt und tanzt" findet am Pfingstwochenende das Pankower Jazz-Festival statt, welches sich als Highlight für ganze Familien etablierte. Die Idee kam den Machern zum Fest "100 Jahre Bürgerpark", als Ruth Hohmann und das Jazz Collegium Berlin die Pankower auf der Außenbühne in der Wilhelm-Kuhr-Straße beschwingte. Den Pankowern hat es derart gefallen, dass man sich noch im Anschluss zusammensetzte und daraus gleich ein neues Fest ins Leben rief. Seither hat jeder Park im alten Pankow sein Fest, teils im schönen Ambiente. Ruth Hohmann und ihr Jazz Collegium Berlin krönt das jährliche Jazz Festival mit ihrem Auftritt. Zu hören ist vielleicht auch ihre eigene Version zur Melodie vom Sonderzug nach Pankow. Es ist wirklich ein Erlebnis der Grande Dame des Jazz beizuwohnen und jedem ob jung oder alt zu empfehlen. Zu den weiteren Highlights der kulturellen Veranstaltung der kleine Kunstmarkt auf den man nicht nur flanieren, sondern das eine oder andere Stück namhafter Pankower Künstler ersteigern kann. Ein weiterer Höhepunkt ist das Quietscheentchen-Rennen auf der vorbeifließenden Panke. Jeder kann sein eigenes Entchen ins Rennen schicken und tolle Preise gewinnen. Für die Kinder ist natürlich auch gesorgt, Karussell und andere Angebote sorgen für reichlich Unterhaltung.

Die ehemaligen Dörfer der Pankower Landgemeinden führen die alte Tradition der Dorffeste fort. Zu nennen ist der Buchholzer Frühling in Französisch Buchholz am letzten Maiwochenende, das Heinersdorfer Dorffest am ersten Juliwochenende, das Blankenburger Dorffest am ersten Wochenende im September und den Rosenthaler Herbst am dritten Septemberwochenende.

Im Pankower Stadtteil Weißensee ist das Weißenseer Blumenfest zu nennen, welches am letzten Augustwochenende stattfindet. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts als "Das blühende Weißensee" wurde das heutige Weißenseer Blumenfest an den Ufern des Weißensee veranstaltet. Nach einer verhältnismäßig größeren Pause begann 1963 eine Neuauflage des traditionellen Blumenfestes. Seit den 90er Jahren wird beim Blumenfest Weißensee eine Blumenkönigin gekrönt.

Der Stadtteil Prenzlauer Berg hat zwar kein vergleichbares traditionelles Volksfest wie Pankow oder Weißensee, allerdings hat sich die neu entwickelte Clubszene im Kiez kulturell vielfältig entwickelt, dass für Jeden etwas im neuen Szenestadtteil zu finden ist. Größte Veranstalter sind die Pfeffer- und Kulturbrauerei, deren sich zahlreiche kleinere Bühnen und Clubs anschließen und wer am Prenzlberg gesehen werden will, der flaniert durch die Castingallee (Kastanienallee) oder trifft sich Ecke Schönhauser bzw. im Mauerpark. Die Kultur in Pankow ist sehr vielseitig, dies zeigt sich an der hohen Anzahl kultureller Angebote. Es wird zu Lesungen eingeladen, man kann Ausstellungen und Galerien besuchen, Szeneclubs und -kneipen laden am Wochenende zum Chillen und feiern ein und im Frühsommer lösen sich in den Parks von Pankow eine Großveranstaltung von der anderen ab.

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Alle hier dargestellten Fotos unterliegen dem Urheberrecht der WebArt-Media, dürfen also nicht kopiert, gespeichert bzw. anderweitig verwendet werden. Für eine Nutzung auf gewerblicher Basis, besteht die Möglichkeit eine Lizenz für Fotos aus den Veranstaltungen zu erwerben. Der Weiterverkauf bzw. Vervielfältigung dieser Lizenz ist untersagt.

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